Alle Artikel mit dem Schlagwort: New York

Picasso im Metropolitan Museum

Die Sammlerin Gertrude Stein hat einmal in Bezug auf das fortschrittliche Museum of Modern Art gesagt, ein Museum könne nur modern oder ein Museum sein. Das war für sie auch der Anlass ihre beiden Picasso-Werke an das eher konservative Metropolitan Museum zu geben. Das hat in den letzten 60 Jahren aus diesen beiden Werken eine Picasso-Sammlung von über 500 Werken zusammengehortet. Nur 36 Werke hat man gekauft, die anderen erhielt das Museum geschenkt oder als Dauerleihgabe. Zwar hat das MoMA die bedeutendere Picasso-Sammlung, doch das Metropolitan Museum muss sich nicht verstecken. Insbesondere das Frühwerk und die Druckgrafiken des spanischen Malers sind hier gut vertreten. Nun hat das Museum in New York sein Depot geöffnet und aus den Schätzen eine Retrospektive mit 300 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Keramiken und Grafiken zusammengestellt. Bei so viel geballter Werkschau hat man sich gar nicht erst die Mühe gemacht, nach einer Themenstellung für kunsthistorische Ergüsse zu suchen, sondern lässt die Werke chronologisch gehängt für sich sprechen. Das beginnt mit einem Selbstporträt des 20-jährigen Malers und geht bis zu „Stehender Akt und …

MoMA auf Einkaufstour

Das Museum of Modern Art (MoMA) in New York war auf Einkaufstour und hat bei den deutschen Künstlern zugriffen. Mit den Beuys-Werken „Untitled II“ und „Untitled V“  will das Museum sicherstellen, dass Beuys „auch in den USA angemessen gewürdigt“ wird. erworben. Mit Neo Rauch, Andreas Gursky und Martin Kippenberger hat das MoMA weitere Werke wichtiger deutscher Künstler erworben. Mehr beim Tagesspiegel.

Franzosen aus dem Met erhalten eigenen Blog

Die altehrwürdigen öffentlich-rechtlichen Sender galten bisher ja nicht eben als Pioniere im Web und haben nicht eben mit innovativen Ideen geglänzt. Wozu…. Geht nicht… Zu teuer… Inzwischen hat sich das Onlineangebot allerdings fest etabliert. Eine schöne Idee hatte jetzt der RBB: „Monsieur Claude“ schreibt einen multimedialen Blog zur Ausstellung „Französische Malerei des 19. Jahrhunderts aus dem Metropolitan Museum in New York“. Für alle, die nicht warten wollen oder denen auch „intelligentes Warten“ zu öde ist: http://blog.rbb-online.de/roller/franzosenblog/. Klasse Idee, es lohnt sich wirklich reinzuschauen!

Neo Rauch im Met

Dem bedeutendsten Vertreter der neuen Leipziger Schule, Neo Rauch, wird eine besondere Ehre zuteil. Er darf nach Tony Oursler und Kara Walker im Metropolitan Museum of Art in New York ausstellen – und das obwohl er lebt und erst 47 Jahre alt ist. Extra für die Ausstellung hat Rauch 14 neue Bilder gemalt. Die Ausstellung kommt auch nach Deutschland. Sie ist ab 29. Oktober 2007 im Max-Ernst-Museum in Brühl zu sehen. Eine lesenswerte Rezension findet sich in der FAZ

Die schönsten Franzosen aus New York

2004 war das MoMA zu Gast in Berlin, 2006 dann das Guggenheim in Bonn, beide Ausstellungen hatten großen Erfolg. Das konnte das dritte große New Yorker Museum wohl nicht auf sich sitzen lassen. Das Metropolitan Museum baut um und muss deshalb Platz schaffen. Deshalb werden nun vom 1. Juni bis 7. Oktober rund 150 Meisterwerke französischer Maler in die Neuen Nationalgalerie in Berlin „ausgelagert“. Die Liste der ausgestellten Kunstwerke ist beeindruckend: Monets „Seerosenteich“, Van Goghs „Schwerlilien“, Rodins „Bürger von Calais“, Manets „Im Boot“ und Cezannes „Stillleben mit Äpfeln und Primeln“ – kaum ein Museum hat eine solch gute Sammlung französischer Maler und Bildhauer des 19. und 20. Jahrhunderts. Vincent Van Gogh, Schwertlilien/ Les iris, 1890 Öl auf Leinwand, 73,7 x 92,1 cm Gift of Adele R. Levy, 1958, © The Metropolitan Museum of Art, New York Übrigens gehören die langen Schlangen der MoMA-Ausstellung der Vergangenheit an. Wer eine Eintrittskarte gekauft hat, bekommt nun eine halbe Stunde bevor er dran ist ,eine SMS auf das Handy. In der Zwischenzeit werden andere Museen in der Umgebung als …